10 Jahre Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“

10 Jahre Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“

Seit Jahren ist der ADAC Truck bei dieser wichtigen Verkehrssicherheitsaktion im Einsatz und
wird auch 2019, bis zu den Sommerferien, an zahlreichen Kölner Grundschulen die Aktion „Toter Winkel“ unterstützen.

ADAC Nordrhein fordert bremsende Abbiegeassistenten

Der ADAC Nordrhein, die Stadt Köln und die Kölner Polizei haben in Köln-Weidenpesch die Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ 2019 gestartet. 350 Grundschüler aus zwölf 4. Klassen konnten dabei auf dem Fahrersitz eines Lkw Platz nehmen und erleben, wie eine komplette Schulklasse im „Toten Winkel“ verschwindet.

„Es geht nicht darum, die Verantwortung an gefährlichen Abbiegepunkten auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu übertragen, sondern die Schüler für brenzlige Situationen zu sensibilisieren“, erklärt Dr. Roman Suthold, Verkehrsexperte des ADAC Nordrhein. Trotz zahlreicher Spiegel seien nicht alle Bereiche rund um den Lkw für den Fahrer jederzeit perfekt einsehbar. Der Automobilclub fordert deshalb gesetzlich verpflichtende Abbiegeassistenten für Lkw, die im Gefahrenfall auch automatisch bremsen. Dabei dürfe der Fokus laut ADAC aber nicht nur auf Neufahrzeugen liegen, sondern müsse auch die Nachrüstung der Bestandsflotte im Blick haben. „Unfälle zwischen Lkw und Fußgängern oder Radfahrern ereignen sich überwiegend innerorts. Gerade dort sind häufig noch ältere Baufahrzeuge oder Müllwagen im Einsatz“, sagt Suthold. Darüber hinaus sollten Bau- und Verkehrsbehörden bei Kreuzungen auf gute Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern achten. „Die Kommunikation untereinander ist das A und O“, betont der Verkehrsexperte. Versetzte Grünphasen für motorisierte Fahrzeuge und Fußgänger/Radfahrer können ebenfalls Gefahrenpunkte entschärfen.

Bis zu den Sommerferien lernen im Rahmen der Aktion insgesamt 280 Grundschulklassen aus der Domstadt das Phänomen „Toter Winkel“ kennen. Die Idee für das gemeinsame Verkehrssicherheitsprogramm hatte vor zehn Jahren die Stadt Köln. Seit 2009 haben fast 37.000 Grundschüler an der Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ teilgenommen.

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    „Ich kann mich noch genau an den ersten Einsatz im Januar 2007 erinnern“, sagt Truck-Manager Jörg Reglin (MMK). „Die Kollegen aus Dortmund hatten den Truck als Welcome-Point für das ADAC SuperCross in den Westfalenhallen Dortmund gebucht. Damals wussten wir noch nicht so recht, wie alles funktioniert – das war eine sehr spannende Anfangsphase“, so Reglin, der von Beginn an zusammen mit Udo Radermacher (Technik und Logistik) und Gerd Pintgen (Technik und Logistik) das Truck-Team bildet.

    Die Routine kam schnell und mit ihr der Erfolg des „gelben Riesen“: Sowohl externe Unternehmen, als auch andere ADAC Regionalclubs erkannten bald die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten – ob als Präsentations- oder Moderationsbühne, als Info-Point oder VIP-Lounge – und buchten ihn für bundesweite Events. So bereicherte er schon die Freizeit- und Erlebnismesse Hannover, das 24h-Rennen auf dem Nürburgring oder den Japantag in Düsseldorf. Neben einigen Promis und tierischem Besuch bei einem Einsatz im Zoo Duisburg konnten Zuschauer auf seiner Bühne auch schon Bands wie „The Boss Hoss“ oder „5 vor 12″ bewundern. Rasant zugehen kann es hier übrigens auch, wenn der Formel 1-Rennsimulator oder die beiden Gran Turismo-Rennsitze installiert sind, die zur Event-Ausstattung gehören.

    Einen wichtigen Beitrag leistet der 16,5 Meter lange Truck auch zur Verkehrssicherheitsarbeit des ADAC Nordrhein. Als eindrucksvolles Anschauungsobjekt wird er regelmäßig bei der Aktion „Toter Winkel“ eingesetzt, bei der Schulkinder hinterm Lenkrad Platz nehmen dürfen und in den Spiegeln vergeblich ihre Klasse suchen, die im Toten Winkel verschwunden ist.
    So hat der Truck, seines Zeichens der einzige im gesamten ADAC, im Laufe der Jahre bislang über 500 Events bundesweit begleitet. Und es hätten noch viele mehr sein können: „Die einzige Herausforderung ist oftmals, dass wir – gerade in Frühling und Sommer – mehrere Anfragen für ein Datum haben und dann immer jemandem absagen müssen“, berichtet Jörg Reglin. „Zudem kann der Truck aufgrund seines Gewichts und seiner Länge nicht überall stehen – darauf schauen wir im Vorfeld genau. Ansonsten versuchen wir – auch in Zukunft – so gut wie alles möglich zu machen.“

     

    Zu den „10 Jahre ADAC Event-Truck“-Bildern >>

  • BundesBiker Camp 2013

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    Unter dem Motto „Gemeinsam Lenken und Gedenken“, gedachten zahlreiche Motorradfahrer aus dem In- und Ausland, der verunglückten Biker und der im Dienst tödlich verunglückten Kolleginnen und Kollegen.

    Bei überwiegendem Sonnenschein begleiteten auch in diesem Jahr eine Vielzahl von ADAC Stauberatern die Prozessionsfahrt zur Kirche in Niederpleis und trugen somit zur Verkehrssicherheit der ca. 1000 Motorradfahrer bei.

    In diesem Jahr wurden darüber hinaus Spenden für die Organisation „Der Bunte Kreis Bonn-Ahr-Rhein-Sieg e.V., der Familien dabei begleitet den Alltag mit chronisch schwerst kranken oder frühgeborenen Kindern zu meistern sowie für die „Irena Sendler Schule“, eine Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung,
    gesammelt.

    Bei dieser vorbildlichen Aktion kam eine Spendensumme von ca. 10.000 Euro zusammen.

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    Die Fans und ihre Familien wurden sowohl von den Rennen der über 1000 PS starken Boliden, als auch von den atemberaubenden Stunts
    auf der Strecke und den zahlreichen Rock- und Countrymusik Stars auf der Open-Air Bühne in der Müllenbachschleife, bestens unterhalten.

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    zum Gelingen des stimmungsvollen Open-Air Events bei.

    Auf und vor der ADAC Truck-Bühne, innerhalb der neuen „Family-Event-Area“, war ebenfalls die Hölle los.

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    Den Schülern werden die Gefahren des Rechtsabbiegens von LKW’s durch Moderatoren des ADAC Nordrhein; Polizei und Stadt Köln, professionell veranschaulicht.
    Bis zu den Sommerferien werden 245 Grundschulklassen im Kölner Stadtgebiet auf diese brenzlige Verkehrssituation vorbereitet.